Forschung & Entwicklung

Biogen Idec ist führend in der Entwicklung neuer, lebensrettender, lebensverlängernder und die Lebensqualität verbessernder Medikamente.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die beeindruckende Pipeline in den Bereichen Neurologie, Onkologie, Dermatologie, Immunologie und Kardiologie.

Neugier und Forschergeist sind seit jeher die Kernkompetenz und Triebfeder von Biogen Idec. Dies verdeutlicht nicht zuletzt die Tatsache, dass zwei der Gründerväter von Biogen Nobelpreisträger wurden, die früh erkannten, welch enormes Potenzial in der Entschlüsselung des menschlichen Genoms steckt.
Die Arbeiten und Entdeckungen der Wissenschaftler sowohl bei Biogen als auch bei Idec haben von Anfang an zur Entwicklung bahnbrechender medizinischer Therapien geführt.

Zu den ersten großen Erfolgen zählt ein erstmalig gentechnisch hergestellter Impfstoff gegen Hepatitis B, der bis heute millionenfach eingesetzt wurde. Daneben war es das rekombinant hergestellte Interferon alpha-2b, das zahllosen Patienten mit Krebs, Hepatitis und Immunerkrankungen Hoffnung und Hilfe brachte. Damit war der Ruf als Pionier in der Immunologie-Forschung begründet.

Interferon beta-1a i.m. wird weltweit bei über 135.000 Patienten mit Multipler Sklerose (MS) eingesetzt, um den Verlauf der bisher nicht heilbaren Krankheit zu verzögern und so die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Der Ansatz liegt darin, mit dem auch natürlich vorkommenden Botenstoff Interferon beta korrigierend in das gestörte Immunsystem einzugreifen. Damit war es gelungen, das Potenzial des menschlichen Genoms zur Herstellung spezifischer Wirkstoffe und Medikamente zu nutzen.

2006 wurde Natalizumab in Europa zur Monotherapie der hochaktiven, schubförmigen remittierenden MS bei Patienten, die trotz Behandlung mit Interferon beta eine hohe Krankheitsaktivität haben oder Patienten mit rasch fortschreitender, schubförmig remittierender MS zugelassen. Natalizumab ist der erste gegen alpha4-Integrin gerichtete Antikörper und gehört zu der Wirkstoffklasse der selektiven Adhäsionsmolekül-Inhibitoren (kurz: SAM-Inhibitoren).

Diese Neuentwicklung gibt Anlass zur Hoffnung für Patienten weltweit.